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New Zealand for Free – Teil 2 – Die Blue Pools bei Wanaka

Blue Pools

Heute an der Reihe: Die Blue Pools bei Wanaka, Action, Outdoorspass und schön anzuschauen. In der Artikelreihe „NZ for FREE“ möchte ich dir einige der wunderbaren Orte zeigen, die Neuseeland zu bieten hat. Und das Beste daran ist: Es ist alles umsonst! Wer glaubt, er müsse seine hart verdienten Dollars in Tourenanbieter investieren, um einen schönen Neuseelandaufenthalt zu genießen, der liegt eindeutig falsch. Es gibt unendlich viele sehenswerte und spannende Orte in Neuseeland, die man ganz umsonst besuchen kann. Und ich zeige sie dir in dieser NZ for FREE Reihe.

Die Blue Pools bei Wanaka sind echt was fürs Auge… und für kälteunempfindliche Kiwis.

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So blau, so kalt

Ungefähr 50 Minuten nördlich von Wanaka entlang des Haast- Highways, zwischen Cameron Flat und Muddy Creek, befindet sich der Anfang des Blue Pools Tracks. Dieser geht ca. 15 Minuten in Richtung des Makarora Rivers. Biege nach der ersten Hängebrücke links ab und du wirst kurz danach auf die Blue Pools treffen, wo der Blue River in den Makarora River mündet.

Die Blue Pools tragen ihren Namen wegen der Farbe des Wassers (wer hätte das gedacht). Aber mal ehrlich: Die Wasserfarbe ist wirklich ein außergewöhnliches Azurblau, was die ganze Szenerie zu einem Augenschmaus macht. Dies liegt daran, dass der Fluss von mehreren Gletschern aus dem Mount Aspiring National Park gespeist wird. Das macht ihn nicht nur extrem blau, sondern auch extrem kalt.

Und Action gibts auch!

Einige Adrenalin-Junkies kommen hierher, da man bei ausreichendem Wasserstand von einer Brücke aus ca. 5m Höhe in das eiskalte Nass springen kann. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen!

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Nach dem ersten Temperaturtest. Mein Fazit: *rschkalt!

Doch bevor ich mich von der Brücke stürzen würde, wollte ich mich erst einmal an die Wassertemperatur gewöhnen. Aus unerfindlichen Gründen, habe ich nämlich mehr Angst davor, in kaltem Wasser einem Schock zu erliegen, als vor der Höhe selbst.

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Nach dem Sprung, schnell aus dem Wasser.

In weiser Voraussicht, habe ich mein Neopren Surf-Oberteil angezogen, bevor in das Wasser stieg, um die Temperatur zu testen. Doch selbst mit dem Shirt hatte ich den Eindruck tausend spitze Nadeln würden mich am ganzen Köper stechen und meine Atmung fing an, sich zu einem Hecheln zu beschleunigen. Wow… ich war ja schon in vielen kalten Gewässern, aber das war wirklich der Höhepunkt.

3-2-1… Fallenlassen!

Da bereits andere Wagemutige den Sprung hinter sich hatten und nicht im eisigen Wasser durch Muskellähmung ertrunken sind, dachte ich mir: Das wird schon schiefgehen. Also: Rauf auf die Brücke, über das Geländer klettern, die tiefste Stelle suchen und ab gehts… Ich tauchte vollkommen in das kalte Blau ein und spürte wieder, wie meine Haut das kribbeln anfing und meine Atmung sich beschleunigte. Schnellstens raus hier! In wahrscheinlich persönlicher Bestleistung kraulte ich auf das Ufer zu und setze mich in die Sonne zum Trocknen. Nachdem ich aufgewärmt hatte, juckte es mich wieder im kleinen Zeh und ich wiederholte den Sprung noch ein paar mal… alles in Allem also ein gelungener Tag!

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Und noch mal, weils so schön war.

 

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Raphael

Raphael

Hi, seit Oktober 2014 bin ich mit Franzi in Indien und Südostasien unterwegs. Ich bin der Videomacher und Freizeitabenteurer. Du kannst mir auch auf Twitter folgen.

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