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New Zealand for Free #3 – Neuseelands größte Ropeswing bei Takaka

Seil auf Spannung, Arme lang und dann aus der Felswand springen und dann den Felsvorsprung mit einem Schwung nach links geschickt umrunden. Gut festhalten und zum richtigen Zeitpunkt loslassen, sonst schwingst du zurück gegen den Fels.

So könnte man den Bewegungsablauf beschreiben, den man durchläuft, wenn man an den größten (kostenlosen und coolsten) Ropeswing Neuseelands wagt.

New Zealand for Free

In der Artikelreihe „NZ for FREE“ möchte ich dir einige der wunderbaren Orte zeigen, die Neuseeland zu bieten hat. Und das Beste daran ist: Es ist alles umsonst! Wer glaubt, er müsse seine hart verdienten Dollars in Tourenanbieter investieren, um einen schönen Neuseelandaufenthalt zu genießen, der liegt eindeutig falsch. Es gibt unendlich viele sehenswerte und spannende Orte in Neuseeland, die man ganz umsonst besuchen kann. Und ich zeige sie dir in dieser NZ for FREE Reihe.

Der Ropseswing, den man sich erst verdienen muss

Die besagte Flusskurve liegt in der Nähe von Takaka, gegenüber des Hangdog Camps, und bildet einen riesigen, natürlichen Outdoorspielplatz für Kinder und Erwachsene. Wobei auch hier die Grenzen fließend sein können: Als ich zum ersten Mal diesen Ort besuchte, freute ich mich nämlich wie ein Kind… oder wie ein Schnitzel, wie manch anderer sagen würde.

Hochklettern zum Absprungpunkt

Schon immer konnten mich actiongeladene Aktivitäten begeistern und ich wurde ganz hibbelig. Klippenspringen, Ropeswing und sogar Deep Water Solo Klettern sind hier möglich… mal von ganz normalem Baden und Schwimmen abgesehen.  Doch bevor man wie Tarzan mit der großen Liane über das Wasser schwingen kann, muss man sich diese erst einmal verdienen. Sie hängt nämlich ein paar Meter vor der Felswand und der einzige Weg an das Seil zu kommen ist, ungesichert auf ca. 8 Meter Höhe zu klettern, wo das Seil nur noch knapp vor dem Fels hängt. Nur von dort kann man es mittels eines Stockes erreichen, um es an den Fels zu ziehen. Optimal wäre ein Abenteuergefährte, der/die das Seil entgegennimmt, denn man muss danach wieder einige Meter zurück zum Absprung klettern. Hat man diese Prüfung gemeistert, kann der Spaß losgehen.

Augen zu und … gut festhalten!

Man stellt sich also auf die Absprungrampe und streckt die Arme durch. Dies ist sehr wichtig, denn wer die Arme angewinkelt hält, wird spätestens am tiefsten Punkt der Ropeswing sein eigenes Körpergewicht nicht mehr halten können. (Stell dir vor, du müsstest einen Klimmzug nach fünf Metern freiem Fall halten… recht unrealistisch, oder? Zumindest für mich.)

Der Absprung selbst äußert sich eher in einem Sprung nach links, denn es gilt den Felsvorsprung, von dem du vorher das Seil geholt hast, zu umrunden. Spätestens jetzt solltest du dir sicher sein, dass du nicht panisch an der Liane festhalten wirst, denn aufgrund des seitlichen Schwungs, geht es auf dem Rückweg direkt gegen die Felswand.

So holst du dir das Seil

Traverse klettern und Deep Water Solo in Takaka

Wer, wie ich, kletterbegeistert ist, der kann vom Absprungpunkt auch in eine Traverse übergehen (Horizontal klettern). Ungesichert und direkt über dem Wasser. Alternativ gibt es auch einen Überhang (Dachklettern), der knapp über dem Wasser beginnt und sich von unten an die Traverse annähert (im neuseeländischen Klettersystem mit der Schwierigkeit 23 gewertet). Das bringt Laune und wer nicht bis zum Ende durchhält, lässt sich einfach in das kühle Nass plumpsen… an heißen Tagen eine Belohnung, ansonsten eher eine Bestrafung für die mangelnde Kraft und Klettertechnik.

Inmitten der Traverse

Warst du bereits bei der Ropeswing in Takaka oder möchtest andere Natur-Attraktionen teilen? Dann ab damit in die Kommentare!

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Raphael

Raphael

Hi, seit Oktober 2014 bin ich mit Franzi in Indien und Südostasien unterwegs. Ich bin der Videomacher und Freizeitabenteurer. Du kannst mir auch auf Twitter folgen.

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