Hilfe! Meine Kamera ging Baden!

Meine DSLR-Kamera ist im Wasser gelandet!! Nach drei Tagen funktionierte sie wieder. Hier zeig ich euch, wie ihr eure Kamera vielleicht noch retten könnt.

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5 Comments

  1. Kamera nass = Super-GAU,
    Meiner Tochter ist eine Flasche Wasser ausgelaufen und hat die neue Systemkamera geflutet.
    Wir haben, nachdem wir’s gemerkt hatten, sofort SD-Karte und Bakterie raus genommen und das Gerät möglichst weit auseinander gebaut und bewegliche Teile geöffnet.
    Objektiv abgeschraubt und Kamera und Objektiv vorsichtig abgetupft, um beides dann in Kaffee-Filtertüten einzuwickeln und in einen Gefrierbeutel mit reichlich Reis zu stecken.
    Die Filtertüten sollen Gerät und Objektiv vor Staub und Reis schützen.
    Sollte die Aktion nichts fruchten (in zwei Tagen wissen wir’s), muss das Gerät (Olympus) eingeschickt werden.
    Meine Pentax habe ich mal eingeschickt und die haben das Gehäuse intensivst gereinigt und auch die Objektive derart ran genommen, dass danach sogar der leichte Schleier zwischen den Linsen fort war – super!!!
    Muss man im Einzelfall entscheiden, was die Kamera einem wert ist; besser als die Profis kann ein Laie das aber sicher nicht…

    • Hi Hartmut,
      meine Kamera hat nach ein paar Tagen trocknen ihren Dienst wieder getan. Zum Glück! Das Objektiv hat aber leider so viele Wasserflecken, dass alle Geschäfte meinten, es würde sich nicht lohnen, das Objektiv zu reinigen. Die Reinigung würde dabei fast so viel wie das Objektiv selbst kosten… Schade darum…
      Ich hoffe, dass es mit deinen Filtertüten und Reis besser läuft. Wäre cool, wenn du bescheid gibst, falls das Ergebnis positiv ausfällt 😉

      LG, Raphael

  2. Jo, da bin ich wieder – und die Kamera liegt verpackt auf dem Weg zu Olympus… 🙁
    Drei Tage im Reis, ich hol die Kamera raus und es fallen ca. 10 Tropfen raus. Böse Ahnung!
    Trotzdem ich alle Öffnungen am Gerät frei gelegt hatte, war noch Wasser im Klappmechanismus des Displays. Hatte zwar alles abgetupft und die Kamera geschüttelt – offensichtlich vergebens.
    Nun geht’s zum Werks-Service nach HH.
    Ich werd berichten, was es denn kostet – wenn Olympus gründlich ist, werden sie vieles auseinanderschrauben, befürchte ich.

    Okay – bis bald und viele Grüße
    sagt Euch Rocky

    (PS: Kamera ist Olympus OM-D E-M10 ll)

  3. Und hier das Ende der Geschichte:
    Herr Olympus hat leider den Tod der Kamera festgestellt und dazu entsprechende Fotos angefügt, die meine persönlichen Erwartungen leider bestätigen.
    Alles, was glänzt und Strom leiten soll (Lötpunkte, Kontakte etc.), aber auch Gehäuse (z. B. vom Kondensator) ist mit einer grünlichen, matten Patina überzogen. Da ist mehr hin, als lediglich die Anschlüsse zum Diaplay… d:o(
    Und das Dicke Ende: ein Ersatzgerät ist nötig! Olympus bietet die Möglichkeit, zum reduzierten Preis eine gleiche Kamera zu erwerben, was immer noch 400,- Euro sind.
    Meine Tochter wird zwar ziemlich fertig sein, aber es nütztja nix! Werden meine Frau und ich halt unser Sparschwein schlachten müssen…

    In diesem Sinne: die besten Grüße schickt Euch Euer Rocky Balboa

    • Schade, dass sie nicht mehr zu retten war. Da sie ja nur Süßwasser und kein Salzwasser abbekommen hat, hätte ich eigentlich erwartet, dass sie nach dem Trocknen wieder funktionieren kann. Naja wieder was gelernt.

      Viel Spass mit der neuen Kamera 😉

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